Konzerne und große mittelständische Unternehmen setzen immer mehr auf digitales Personalmanagement. Doch auch für kleinere Unternehmen wird HR-Tech (Human Resources Technology) immer wichtiger. Mittlerweile gibt es zahlreiche Startups, die in diesem Segment interessante Dienstleistungen anbieten.
Personalprozesse
Wie jede digitale Anwendung geht es auch bei HR-Tech um Effizienz und Kostensenkung. Personalprozesse sollen preiswerter, schneller und wirksamer werden. Beim Kampf um begehrte Fachkräfte müssen heute alle Register gezogen werden. So teilt z. B. Benjamin Visser, Gründer und Geschäftsführer der Berliner allygatr GmbH, seine HR-Tech-Startup-Investments in vier Prozesstypen ein:
- Finden und Auswählen: So setzt z. B. das auf die Gastronomie spezialisierte Startup talentlobby.de auf moderne Wege der Fachkräftegewinnung. Social Media wie TikTok, Ein-Klick-Bewerbungen und jederzeitige Verfolgung des Bewerbungsstands werden dabei gezielt eingesetzt.
- Weiterentwickeln: Dienstleister wie selectic.tech bieten digitale Assessments zur Beurteilung von Mitarbeitern, die Grundlage für die Auswahl und Weiterbildung sind. Talent2go setzt dagegen auf ein digitales Ausbildungsmanagement, um Berichtshefte, Ausbildungsplanung und Personalakten zu automatisieren.
- Motivieren, Binden und Bezahlen: Apps auf diesem Gebiet bieten z. B. Anreizprogramme für Mitarbeiter. Startups wie heynanny.com setzen dagegen auf Unterstützung durch Kinder- und Seniorenbetreuung.
- Unterstützung und Verwaltung: Hier geht es um Prozesseffizienz. So integriert das Startup hr-autopilot.de z. B. auf einer Plattform alle Personalprozesse und verschiedene Personalsoftware. Das schafft Überblick und Klarheit.




